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Ein kurzer, intensiver Roadtrip quer durch Paraguay, der Städte, Kolonialgeschichte, Natur und die Iguazú-Wasserfälle verbindet. In sieben Tagen besuchen Sie die Hauptstadt Asunción, fahren südwärts nach Encarnación, machen Abstecher nach Argentinien und Brasilien und es geht von den UNESCO-gelisteten Jesuitenmissionen bis zu einem der größten Naturwunder der Welt. Die Route ist so geplant, dass Erkundung, Fahrten und Erholung im Gleichgewicht sind.


Tag 1 – Ankunft in Asunción (PRY)

Nach Ihrer Ankunft in Asunción, der Hauptstadt Paraguays und einer der ältesten Städte Südamerikas, geht es zur Unterkunft. Den Rest des Tages nutzen Sie für Ruhe und eine langsame Akklimatisierung – schließlich warten das lokale Klima (heiße, feuchte Sommer, milde Winter) und die Zeitverschiebung. Am Abend bietet sich ein gemeinsames Abendessen an, um den Plan für die kommende Woche in Paraguay durchzugehen – in deren Verlauf wir auch für ein paar Stunden nach Argentinien und Brasilien hinüberwechseln werden.

Tag 2 – Streifzug durch Asunción

Den zweiten Tag widmen Sie der Hauptstadt. Im Zentrum sollten Sie eines der schönsten Gebäude nicht verpassen – den Präsidentenpalast Palacio de los López –, außerdem die Metropolitankathedrale, das Museo Casa de la Independencia und weitere sehenswerte Orte. Ein Stopp am Kunsthandwerksmarkt La Recova und ein Spaziergang über die Uferpromenade Costanera am Río Paraguay gehören dazu. Unterwegs probieren Sie lokale Spezialitäten: Sopa (Maiskuchen), Chipa (Käsegebäck) und Tereré (Mate). Wer abends noch Energie hat, zieht in die Viertel Villa Morra oder Carmelitas weiter – dort gibt es hervorragende Restaurants und Bars.

Tag 3 – Von Asunción nach Encarnación

Am dritten Tag brechen Sie nach einem frühen Frühstück mit dem Auto in südöstliche Richtung auf. Erster Halt ist die Kleinstadt Villarrica, etwa 170 km von Asunción entfernt. Im kolonialen Zentrum gibt es Kaffee und einen schnellen Snack. Villarrica ist zugleich ein guter Ausgangspunkt für den Aufstieg auf den höchsten Berg Paraguays – den Cerro Peró (auch Cerro Tres Kandú, 842 m ü. M.) in der Cordillera del Ybytyruzú. Diesmal heben Sie ihn sich jedoch für später auf und fahren weiter südwärts in die drittgrößte Stadt des Landes, Encarnación. Egal, wie müde Sie von der Fahrt sind: Abends lohnt sich ein Spaziergang über die Uferpromenade – mit Blick auf das argentinische Posadas auf der anderen Seite des Río Paraná. Streetfood und ein kühles Getränk gehören dazu.

Tag 4 – Posadas (ARG) – Jesuitenmissionen

Vormittags besuchen Sie die argentinische Stadt Posadas am gegenüberliegenden Ufer des Paraná; mit dem Zug geht es in wenigen Minuten über die Brücke hinüber. Genießen Sie die Atmosphäre der Stadt und einen guten Kaffee an der Plaza 9 de Julio. Anschließend fahren Sie zurück nach Encarnación und weiter zu den UNESCO-gelisteten Jesuitenmissionen – genauer gesagt La Santísima Trinidad de Paraná und Jesús de Tavarangue. Abends kehren Sie in eines der lokalen All-you-can-eat-Restaurants ein.

Tag 5 – Auf nach Ciudad del Este

Von Encarnación nach Ciudad del Este sind es rund fünf Stunden mit dem Auto. Ausschlafen, frühstücken – und erst gegen Mittag starten Sie gen Osten. Die Stadt liegt an der Grenze zu Brasilien und Argentinien, gehört zu den drei größten zollfreien Einkaufszonen der Welt – und es herrscht perfektes Chaos. Für Sie ist sie vor allem das Tor zu den Iguazú-Wasserfällen, die Sie am nächsten Tag besuchen.

Tag 6 – Iguazú-Wasserfälle und Kraftwerk Itaipú (BRA)

Iguazú-Wasserfälle, eines der Sieben Naturwunder der Welt, liegen im Dreiländereck Paraguay, Brasilien und Argentinien. Es ist das größte Wasserfallsystem der Welt, und Sie sehen es von der brasilianischen Seite aus. Von Ciudad del Este geht es über die Brücke der Freundschaft hinüber nach Foz do Iguaçu; von dort sind es nur rund eine halbe Stunde bis zum Nationalpark. Den Parque de Aves sollten Sie ebenfalls nicht auslassen – ein Vogelpark, der sich dem Schutz von Arten des Regenwaldes widmet. Zum Abschluss des Tages legen Sie noch einen Stopp beim Wasserkraftwerk Itaipú ein, dem drittgrößten der Welt, errichtet am Río Paraná.

Tag 7 – Rückkehr in die Hauptstadt

Am letzten Tag geht es zurück nach Asunción. Je nach Stimmung und Energie der ganzen Gruppe können Sie noch einen Abstecher auf den höchsten Berg Paraguays einplanen, den Cerro Tres Kandú (842 m ü. M.). Die Wanderung ist mäßig anspruchsvoll und dauert je nach Tempo etwa 4 bis 6 Stunden.


Charakter der Route

  • Dauer: 7 Tage
  • Start: Asunción (Paraguay)
  • Ende: Asunción (Paraguay)
  • Tempo: mittel, mehrere Ortswechsel, aber ausreichend Zeit für die wichtigsten Orte
  • Art der Route: Straßenrundreise, Roadtrip mit Rückkehr zum Ausgangspunkt